Liebe Bayreutherinnen und Bayreuther,
unsere großartige Stadt bietet so viel Potential, noch lebenswerter zu werden. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich die Zukunft gestalten: für eine lebendige Innenstadt und für optimale Bildungschancen in einem familienfreundlichen Bayreuth. Für Aufwind für unsere Vereine, unser Ehrenamt und unsere Sportstadt. Für eine Verkehrsplanung, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird, mehr Barrierefreiheit und eine Optimierung unseres Wissenschafts- und Kulturstandortes. Zudem möchte ich mich dafür einsetzen, dass auch die Rahmenbedingungen für Unternehmen und insbesondere deren Neuansiedlung verbessert werden. Als relativ junger Kandidat, der allerdings schon Jahre im Bayreuther Ehrenamt aktiv ist und gerne in Bayreuth lebt und arbeitet, bitte ich Sie sehr herzlich um drei Stimmen für mich auf Liste 1, Platz 3 im Rahmen der Bayreuther Stadtratswahlen am 8. März 2026.
Herzlichen Dank!
Manuel Brinkmann
Warum CSU?
Vor über 15 Jahren bin ich – damals noch nicht volljährig – in die Union, bestehend aus CDU und CSU, eingetreten. Mich hat das Konzept der mittlerweile 80-jährigen Erfolgsgeschichte beeindruckt.
Nach dem politischen „Klein-Klein“ der Weimarer Republik, und der Zerstörung durch den 2. Weltkrieg hat sich die Union als demokratische Partei gegründet, um anzupacken und Deutschland mit Westbindung wieder aufzubauen. Besonders Konrad Adenauer ist es zu verdanken, dass sich die Union im Gegensatz zum „Zentrum“ überkonfessionell und die gesellschaftlichen Schichten übergreifend ausgerichtet hat. Das bedeutet: Wir sind unterschiedlich. Und das ist wichtig.
Worin liegen die Wurzeln der „Union“? Nachdem es die Parteienzersplitterung in der Weimarer Republik auf Dauer unmöglich gemacht hatte, stabile Mehrheiten zu bilden und gegen die Nazis zu bestehen, war es der Union wichtig, zunächst intern am runden Tisch einen Kompromiss der Demokraten zu finden. Kirchen, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter, Sozialverbände, Unternehmer, Beamte, Patrioten, Wertkonservative, Jüngere, Ältere und noch Weitere – alle gesellschaftlichen Gruppen und Interessen waren und sind vertreten. Anstatt als eine von vielen Kleinparteien in die Parlamente zu treten und sich dort mit der übrigen Mitte der Gesellschaft von den Feinden der Demokratie neuerlich aufreiben zu lassen, hat die Union als Volkspartei so eine gemeinsame Vision für Deutschland entwickelt, die die Mehrheitsgesellschaft in ihrer ganzen Breite erreichen und in das neue Staatswesen integrieren konnte.
Unsere Zeitenwende zeigt: Das ist kein Konzept der Vergangenheit. Es ist die Lösung, der Schlüssel für die Zukunft, um als Volkspartei gegen Linksextreme und Rechtsextreme zu bestehen. Das kann aber nur gelingen, indem weiter alle gesellschaftlichen Gruppen in der Union vertreten sind, und zwar in sämtlichen Gremien. Und auch, indem Meinungen in der Partei frei ausgesprochen und vertreten werden – ohne Taktieren.
In diesem Sinne bin ich nach wie vor stolz, ein Teil der CSU zu sein. Dass das christlich-soziale Wertefundament ein weiterer zentraler Anker unserer Partei ist, ist für mich umso passender. Auch im
Bayreuther Stadtrat wünsche ich mir starke Gruppen, die das Große und
Visionäre im Blick haben und das Kleinteilige überwinden. Die Situation in Ostdeutschland ohne starke Volksparteien lehrt uns, wie schwierig es sein kann, Mehrheiten zu bilden und auf demokratischem Kurs zu bleiben.